Landhaus Küche transportieren



Wer seine Landhausküche transportieren will, der kann das ohne großen Aufwand selbst tun und so auf den teuren Service einer Umzugsfirma verzichten. Doch so eine Aktion will geplant und logistisch gut vorbereitet sein. Die wichtigsten Voraussetzungen für einen sicheren Transport sind ein paar kräftige Helfer, die zupacken können und ein geeignetes Fahrzeug.

Umzugswagen mieten

Bei allen großen Autoverleihfirmen lassen sich auch Transporter und Klein-Lkw mieten. Hier muss zunächst die Küche genau ausgemessen werden, damit das Fahrzeug eine genügend große Ladefläche zur Verfügung hat. Dann werden die Preise verglichen, eine Reihe von Autovermietern bietet spezielle Internettarife an. Dazu benötigt der Mieter allerdings eine Kreditkarte. Manche Firmen geben am Wochenende besondere Rabatte, bei anderen gibt es spezielle Studententarife. Für die kleineren Transporter bis 3,5 Tonnen genügt der Pkw-Führerschein, allerdings berechnen einige Vermieter einen saftigen Aufschlag, wenn der Fahrer noch keine 25 Jahre alt ist. Manches Autohaus verleiht auch solche Transporter. Diese Umzugsfahrzeuge gibt es auch zu günstigen Stundentarifen bei Baumärkten oder großen Möbelhäusern. Wer an seinem Pkw eine Anhängerkupplung hat, der kann auch einen Anhänger mieten. Umzugsdecken, -kisten und Ladungssicherungsmittel gibt es ebenfalls beim Fahrzeugvermieter, natürlich gegen einen entsprechenden Aufpreis.

Landhausküche verladen

Die gewissenhafte Vorbereitung garantiert den sicheren Transport der Küche. Zunächst müssen alle Griffe und Beschläge demontiert und verpackt werden, am besten in einer Tüte und die wird mit Klebeband im Schrank befestigt. Anschließend wird mit dem Klebeband jede Tür zugeklebt, damit nichts klappert und schlägt. Danach beginnt das Verladen. Vor allem die Front- und Sichtseiten müssen besonders geschützt werden. Dazu eignen sich alte Decken oder dicke Pappen. Die Landhausküche muss nach Möglichkeit lückenlos und formschlüssig in das Umzugsfahrzeug verladen werden, Zwischenräume sind mit Kissen oder Decken auszustopfen. Zum Abschluss wird die gesamte Küche mit Spanngurten, die gibt es im Baumarkt, vor dem Verrutschen geschützt. Hier sollte darauf geachtet werden, dass die Gurte nicht scheuern, notfalls kann man mit Pappe dämmen..

Wer diese Tipps und Hinweise beachtet, der kann ohne Probleme seine Küche transportieren. Bei der Rückgabe des Transporters muss man die Zeit ganz genau einhalten. Wer sich um mehr als eine halbe Stunde verspätet, dem wird meist noch einmal ein voller Tag berechnet.